Unsere Route

Der Bericht

Von Bismarck nach Fargo (06.07. - 12.07.2019)


Wow, bin ich froh, in Fargo eingetroffen zu sein. Für mich waren die Plains mental und physisch eine Herausforderung. Habe zwischendurch auch einmal an die US-Zöllnerin gedacht die uns gefragt hat, wieso man durch die USA radeln sollte… Das Wetter ist DAS Thema hier in North Dakota. Nach Unmengen von Schnee im Winter hat es im Frühling bis jetzt enorm viel geregnet. Das Farmland steht vieler Orts unter Wasser und die Farmer sind herausgefordert. Vor dem Wetter haben auch wir Respekt. Es findet sich in diesen Weiten absolut kein Unterstand wenn die angekündigten Gewitter, Stürme und teilweise Tornados eintreffen. Ich denke, unser "Hilli" (so nennen wir unser Hilleberg-Zelt) würde einem Hagelsturm oder Tornado auch mit Martin's exzellenter Sicherungstechnik nicht Stand halten. So waren wir nun das eine und andere Mal in einem Hotel. Aber rückblickend gibt es natürlich auch auf dieser Strecke Highlights: Zum Beispiel die Übernachtung im "Honey Hub" in Gackle. Eine Familie stellt hier vorbeiziehenden Radlern einen Raum mit Betten, Dusche, Waschmaschine, WIFI und Herdplatte kostenlos zur Verfügung. Die Familie produziert in der fünften Generation Honig, daher der Name. Oder dann das Nachtessen in der Restaurantkette "Olive Garden" in Bismarck. Das "Chicken Alfredo" und die "Breadsticks" sind immer noch gleich gut wie vor 20 Jahren. Zudem haben wir vier ältere Herren auf ihren Rennvelos getroffen, die einen Charity-Ride von Ost nach West fahren. Spannend ist auch wenn wir auf Velofahrer treffen, die von uns von schneller fahrenden Radlern bereits gehört haben. Ich bin jetzt schon gespannt, welche von den vielen ausgetauschten (internationalen) Kontakten wir irgendwann wieder sehen werden. Erstaunt sind wir, noch keine Schweizer angetroffen zu haben. Ausser einer Deutschen und einem Holländer-Ehepaar haben wir bisher nur Amerikaner angetroffen. Zwischen Gackle und Enderlin haben wir die Marke von 3'000 gefahrenen Kilometern überschritten und hier in Fargo die Hälfte der Ziel-Kilometer erreicht. Morgen überqueren wir die Grenze zu Minnesota, wo uns wieder Wälder, Seen und Flüsse und hoffentlich die eine oder andere Fire-Pit erwarten (und bitte keine Mücken!). Übrigens, die sehr velofreundliche Stadt Fargo gefällt uns sehr, sehr gut. Hier könnte man direkt sesshaft werden (wenn es nur nicht so abgelegen wäre!).

 Christa

Von Circle nach Bismarck (28.06. - 05.07.2019)


Das Fahren im Flachland ist härter, als wir uns vorgestellt haben. Zwar ist es gemäss Landkarte flach, keine Berge weit und breit. Aber es geht dauernd rauf und runter. Zwar immer nur 40 bis 50 Höhenmeter am Stück, dafür immer wieder und ohne Ende. Hinzu kommt, dass der Wind auf Nordost gedreht hat und wir diesen seitlich von vorne haben. Ebenfalls erschwerend ist, dass die Etappen länger werden. Es hat einfach nichts Passendes zum Übernachten auf der idealen Tagesdistanz. Christa ist ziemlich kaputt, gestern sassen wir total 7 ½ Stunden im Sattel (reine Fahrzeit). Deshalb beschliessen wir, hier in Bismarck (wir sind jetzt in North Dakota) drei Nächte zu bleiben. Somit können wir zwei volle Ruhetage geniessen. Diese Woche kamen wir im Theodor Roosevelt N.P. vorbei. Wir haben die Ruhe dort sehr genossen. Denn sonst liegen die kleinen Dörfer praktisch immer an der Eisenbahnstrecke. Obwohl die Dieselloks bereits genug Lärm verursachen, hupen die Züge noch unglaublich laut vor jedem Bahnübergang. Und dies mitten in den Dörfern und die ganze Nacht durch. Bei uns gäbe das schon lange einen Bürgeraufstand. Den absoluten Höhepunkt haben wir in Hebron erlebt. Direkt neben dem City Park (wo wir unser Zelt aufgestellt haben) geht täglich um 12.00 und 22.00 Uhr noch die Gemeindesirene los. Diese ist etwa gleich laut wie unsere jährlichen stattfindenden Probealarme. Offenbar will man an das Mittagessen und die Bettzeit offiziell erinnert werden… Interessant sind aber die Leute, die wir treffen. Mitten auf der Strecke vor Hebron hält uns Bill an, ein 88-jähriger Korea-Veteran. Er lädt uns zum Mittagessen im nächsten Dorf ein und erzählt uns da seine Lebensgeschichte. Am gleichen Tag machen wir uns im City Park (Zeltplatz) mit John bekannt. Er ist seit sechs Jahren nur auf dem Fahrrad in den USA unterwegs und hat alles aus dem früheren Leben aufgegeben.

Martin

 

Übrigens: Wir freuen uns jeweils über jeden Kommentareintrag auf unserer Webpage. Danke für alle Einträge!

Vom Glacier N.P.  nach Circle (18.06. - 27.06.2019)


Nun haben wir die Berge also hinter uns gelassen und wir fahren in den Plains. An die langen, geraden Strecken und die wenige Abwechslung mussten wir uns erst gewöhnen. Von Ort zu Ort (und Ort heisst manchmal 2'000 Einwohner und manchmal 55) sind es nicht selten 40, 50 oder wie heute 80 Kilometer. Schön ist es dann, wenn man den "flow" findet und nicht merkt, wie die Zeit vergeht. Die Tierwelt ist auch nicht mehr ganz so spannend. Rinder, Pferde, Rinder, Pferde…. und zwischendurch Antilopen! Die waren ein Highlight. Unsere "picture per hour-rate" ist drastisch gesunken. Aber wir erfreuen uns nun an den schönen Farben der Landschaften. Das Wetter in Montana wechselt unglaublich schnell und damit auch die Intensität der Farben. Erstaunlich gut ist aber die Wettervorhersage, die stimmt praktisch immer für eine Woche im Voraus. Eine negative Erfahrung machen wir mit den Mücken, die durch drei Stoffschichten durch stechen. In den letzten drei Tagen haben wir uns wie Dauerblutspender gefühlt (und nicht wie sonst nur Martin, dieses Mal werde auch ich nicht verschont). Also haben wir zwei unterschiedlich starke Mückenspray's gekauft. Wenn immer ausreichend benutzen wir die schwächere Version (= Stufe 1). Denn mit dem stärken Spray (= Stufe 2) fallen die auf der Haut landenden Mücken innert Sekundenbruchteilen zu Boden. Kann für uns wohl auch nicht so gesund sein…. Ein schönes Zusammentreffen hatten wir mit einem Büsi bei unserer Übernachtung in Wolf Point. Sie ist uns auf Schritt und Tritt gefolgt und hat neben unserem Zelt übernachtet.

Christa

Glacier National Park (14.06. - 17.06.2019)


Es regnet und wir sitzen in einer Coin-Laundry und waschen. Also Zeit, um einen weiteren Bericht zu schreiben. Der Glacier National Park war wie erwartet ein riesen Highlight und erhält hier seinen ganz eigenen Bericht. Schon der Campground in Apgar auf der Westseite des Parks ist wunderschön am Lake McDonald gelegen. Also haben wir hier zwei Nächte verbracht und den velofreien Tag für eine dreieinhalbstündige Wanderung zum Avalanche Lake genutzt. Immer in der Hoffnung einen Bären zu sehen. Leider nichts. Entschädigt hat uns aber die Bergwelt, welche der Schweiz ähnelt aber trotzdem anders ist. Schön ist auch das Bärengras (siehe Foto), welches auch die Einheimischen bestaunen. Und schliesslich erfahren wir noch, dass der Logan Pass (Strasse vom Westen in den Osten des Parks) für die Autos zwar immer noch gesperrt ist, mit dem Velo aber bereits überquert werden kann. Was für ein Glück! Diese Kombination ist praktisch nur an einem Wochenende pro Jahr möglich. Und wir sind genau jetzt hier, ohne es so zu planen! Also starten wir am nächsten Morgen über den Logan Pass (2'025 M.ü.M). Etwa 300 Meter hinter der Strassensperrung kommt uns ein grosser Schwarzbär auf der Strasse entgegen. Er läuft genau in unsere Richtung. Wie gelernt, machen wir uns bemerkbar. Doch dies interessiert Meister Petz überhaupt nicht. Er kommt weiter näher. Wir kehren vorsichtig um und fahren zur Strassensperrung zurück. Schnell ist ein Ranger zur Stelle, welcher die Situation entschärft und den Bären von der Strasse in den Fluss vertreibt. Der anschliessende Aufstieg ist wunderschön, immer wieder werden wir von anderen Velofahrern auf unser Gepäck und unser Reiseziel angesprochen. Ein Schwatz da, ein Schwatz dort, alle sind interessiert und wünschen uns einen "safe trip". Auf der anderen Passseite kommen uns ein Bighornsheep und ein kleiner Grizzly vor die Linse. Letzterer wenige Meter vom Strassenrand entfernt. Auch er interessiert sich überhaupt nicht für uns. Er muss fressen. Am nächsten Tag eine Planänderung: Anstatt zum "Two Medicine Campground" fahren wir zum "Many Glacier Campground". Diesen kennen wir von unserer USA-Reise vor 10 Jahren. Da wir bereits um 10.30 Uhr eintreffen, machen wir am Nachmittag noch eine vierstündige Wanderung zum "Bull Lake". Uns gefällt diese Gegend hier einfach, obwohl wir uns als Schweizer die Berge ja gewohnt sind. Auf dem Rückweg zeigt sich an der gegenüberliegenden Bergflanke aus sicherer Distanz noch eine Grizzlymutter mit ihrem Kleinen. Was für ein Abschluss, wir kommen wieder!

Martin

 

PS: Es ist teilweise schwierig, ein schnelles Netz zu finden. Daher kommen die Bilder manchmal gestaffelt (siehe vorheriger Bericht).

Von Sandpoint nach Columbia Falls (08.06. - 13.06.2019)


Und schon wieder sind ein paar wunderbare Tage vergangen. Die Gegend ab North Idaho und Montana gefällt uns wahnsinnig gut. Endlose Weiten und Wälder sowie Seen und Flüsse. Die Weiten können aber einem manchmal schon etwas zermürben auf dem Velo. Aber wir sehen das als Training auf die Flachetappen ab Mitte Montana bis North Dakota. Inzwischen haben wir eine Moose-Dame mit ihrem Kid gesehen (leider zu schnell weg für das Foto) und jede Menge Rehe. Ich habe in meinem ganzen Leben nicht so viele Rehe gesehen wie die letzten 3 Wochen. Die Bären sind nirgendwo. Aber wir können uns auf dem Velo sehr gut ablenken, indem wir laufend die Strassen von rechts und links abäugen auf der Suche nach den Wildtieren. Es ist unglaublich, wieviel wir von Einheimischen angesprochen und gegrüsst werden. Aus dem Auto heraus, beim Einkaufen und natürlich auf dem Campground (und das auch, obwohl wir unser Schweizer Fähnli irgendwo verloren haben). Und es ist erstaunlich, welche Verbindungen einzelne Personen in die Schweiz haben. Wir fahren grösstenteils auf verkehrsarmen Nebenstrassen. Ein wichtiger Bestandteil unserer Tagesplanung ist die Organisation des Apéros für den Campground. Zu früh einkaufen geht nicht, sonst wird das Bier/der Wein zu warm. Zu spät birgt das Risiko, dass es am Ort nichts gibt und wir auf dem Trockenen sitzen. Letzteres ist natürlich unbedingt zu vermeiden 😉. Nochmals zurück zu den Bären: gesehen haben wir bis heute noch keinen, aber mitten in der Stadt von Columbia Falls (4'700 Einwohner) wurden wir von einem Police Officer von einem streunenden Schwarzbären gewarnt. Die Nacht verlief aber ruhig. Nun geht's in den Glacier Nationalpark, ein Highlight unserer Reise. Mehr darüber im nächsten Bericht.

Christa

Von Mazama/WA nach Sandpoint/ID (01.06. - 08.06.2019)


Wir wollten unsere Berichte eigentlich kurz und knackig halten. Wenn ich aber zurück denke, was wir letzte Woche alles erlebt haben, ist vor allem das 'kurz' nicht ganz so einfach: Bereits im Inn in Mazama haben wir erfahren, dass der Loup Loup Pass wegen eines Erdrutsches einige Tage gesperrt ist. Vielleicht lassen sie uns Velofahrer ja aber trotzdem durch (?) … und so war es. Dies hat uns eine praktisch autofreie Pässefahrt beschert. Dafür hatten wir 'troubles' mit Maple, einer liebevollen BernhardinermischlingIn (female of course). Christa hat Maple dummerweise gekrault, was dazu geführt hat, dass wir sie nicht mehr losgeworden sind. Und am Pass dem Hund bergauf davonfahren hat auch nicht geklappt. So begleitete uns Maple mehrere Kilometer auf der Passtrasse, bis wir definitiv ausser Reichweite ihrer Homebase waren. Geistesgegenwertig hat Christa dann eines der wenigen Autos am Pass gestoppt. Die Fahrerin fand auf der Hundemarke die Telefonnummer des Eigentümers. Sie hat Maple kurzerhand in ihr Auto verfrachtet, gewendet und die Hündin ihrem Herrchen am Fusse des Passes zurück gebracht. So unkompliziert sind die Amerikaner! Am nächsten Tag vernichten wir die am Vortag gewonnenen Höhenmeter wieder auf dem Weg hinunter ins amerikanische Okanagan-Valley (Fluss kommt aus dem Okanagan-Valley in Kanada). Im Grocery (siehe Foto) im Städtchen Riverside (mit gefühlten fünfzehn Einwohner) finden wir kühlende Getränke, es ist mittlerweile rund 33 Grad heiss. Auch die beiden weiteren Pässe (Wauconda- und Shermanpass) überqueren wir bei bestem Wetter. Der Shermanpass ist mit 1'814 M.ü.M. übrigens das Dach unserer Tour. Was aber nicht bedeutet, dass die weiteren Etappen weniger streng sind. Am nächsten Tag fahren wir wieder Stunden bergauf, diesmal aber ohne offizielle Passtafel. Wir nennen die Steigung deshalb "No-Name-Pass". Christa hält sich tapfer: Sie hat die anstrengenden Tagesetappen von bis zu 100 km und 1'300 Höhenmeter ohne Streikandrohung durchgestanden. Congratulations!!! Am Abend sind wir jeweils beide Hundemüde (wie Maple am Loup Loup Pass), Lichterlöschen ist jeweils zwischen 20.00 und 20.30 Uhr. Draussen ist es um diese Zeit noch taghell. Dafür sind wir aber jeweils auch bereits wieder um 06.00 auf den Beinen und für die nächste Etappe bereit. Inzwischen hat das Wetter ziemlich umgeschlagen, wir messen nur noch 12 Grad (Nachts 4 Grad), leichter Regen. Wir haben deshalb am Freitag im La Quinta Inn in Sandpoint (Idaho) eingechecked und ziehen am Samstag unseren ersten Ruhetag ein. Gemäss Wetterbericht soll am Sonntag wieder die Sonne scheinen und die Temperaturen deutlich über 20 Grad steigen. Dann geht's weiter. Wir freuen uns und sind dankbar, dass bis heute alles so gut gelaufen ist.

Martin

Von Vancouver nach Mazama (26.05. - 31.05.2019)


Mit Sonnenschein sind wir nun also in Vancouver losgefahren und die Sonne hat uns bis heute begleitet. Den Regentag abwarten im B&B in Vancouver hat sich gelohnt. Wunderbare Temperaturen und über alles sehr wenig Verkehr. Wir fahren Grössenteils auf Nebenstrassen, der Strassenzustand war bis dato gut. Der Grenzübertritt in die USA verlief problemlos, obwohl die Immigration-Dame nicht verstehen konnte, wieso man quer durch die USA radeln sollte. Und Martin hat mal wieder etwas Ungefragtes gesagt, was beim US-Zoll auch nie gut ankommt… Nach 2 Nächten haben wir die Westküste und das Meer verlassen und die offizielle Veloroute (Northern Tier) in Angriff genommen. Bisher hat sich Routenwahl West nach Ost bewährt, wir geniessen einen wunderbaren Rückenwind. Am Freitag sind wir die beiden ersten Pässe (Rainy Pass und Washington Pass) gefahren, auf welchen zuoberst noch wenig Schnee lag. Wir geniessen die wunderbare Landschaft. Auch erste Tiere gesichtet: Am Morgen früh ein Reh vor unserem Zelt im Birch Bay State Park und am Abend ein Weisskopf-Seeadler auf dem Colonial Creek Campground. Von Bären aber weit und breit keine Spur. Und das, obwohl wir mit Bärenspray, kleiner Presslufthupe und Trillerpfeife für den Fall der Fälle gerüstet wäre. Nach einer Nacht in einem (sauteuren aber hervorragenden) Inn freuen wir uns auf die Weiterfahrt und die uns erwartende Bergwelt der nächsten Tage.

Christa

Vancouver (21.05.2019 bis 25.05.2019)


Da hat nun alles wirklich gut geklappt mit der Anreise. Die ausgiebige Verwendung von Klebebändern hat sich bewährt, sowohl die Velos wie auch das übrige Gepäck blieben ohne Schaden. Das hat uns mehr Zeit gegeben, bisher nicht bekannte Teile von Vancouver zu besuchen. Wir bewohnen hier ein B&B, welches wir nur weiterempfehlen können (www.vancouvertravellerbb.com). In der heutigen "Happy Hour" im Hafenlokal "Cardero's" haben wir Amerikaner kennengelernt, die in der Nähe von Boston leben und uns bereits auf Ende unserer Reise zu sich eingeladen haben. Coole Sache!

Christa

 

Nachtrag: Haben Start wegen Dauerregen um einen Tag verschoben, fahren am 26.05. los. Offizieller Grund: Startfoto braucht Sonnenschein....

Martin

 

Vorbereitung und Anreise nach Vancouver (bis 21.05.2019)


Es geht bald los, wir können es kaum glauben. Nach 10 Jahren vom grossen Abenteuer träumen, zwei mal eine Woche Probevelotour hier in Europa sowie unzähligen Youtube-Videos anderer Veloreisender steht der Start unser Trans-Amerika-Tour nun wirklich vor der Tür. Wir glauben, dass wir alles eingepackt und nichts vergessen haben. Ich habe mich handwerklich ins Zeug gelegt und zum Beispiel wieder einmal eine Kettenreparatur bzw. einen Kettenwechsel geübt. Harry Hossli (unser Velohändler) hat dazu auch noch die letzten Tipps abgegeben, z.B. wie kann ein abgerissener Wechsel wieder in Stand gesetzt werden. Es kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Bekleidungsmässig sind wir auf (fast) alle Wetterbedingungen vorbereitet, selbst die von der TREVAG gesponserte Trainerjacke ist nun in der richtigen Grösse eingetroffen (nochmals vielen Dank an Mario). Christa hat verschiedene Outdoor-Kochrezepte herausgesucht und auf ihrem Handy gespeichert. Überhaupt, Christa hat x-verschiedene Listen erstellt, was noch zu erledigen ist, was wo verpackt ist, was wir in Vancouver noch einkaufen müssen, wie wir unsere Fotos/Videos gestalten wollen, wo die nächsten Campingplätze auf unserer Route sind usw. Ich kann dazu nur sagen: Langjährige Organisationserfahrung (oder leichte Schädigung aus der beruflichen Karriere?), welche ich sehr schätze. Und ja, alles ist verpackt und in unseren Satteltaschen verstaut. Übergepäck ist auch schon angemeldet und bezahlt, so dass die Reise beginnen kann!

Martin

Kommentare

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Kommentare: 22
  • #22

    Urs und Marlies P. (Sonntag, 14 Juli 2019 17:06)

    Liebe Christa & Martin. Als ehemalig "vergiftete" Radfahrer könnte man fast neidisch werden - ausser für die langen Geraden (hihi). Aber die Eindrücke und Gerüche der Landschaft und die schönen Begegnungen mit Mensch und Tier sind sicher einmalig und werden Euch noch das ganze Leben begleiten. Wir wünschen Euch weiterhin gute Fahrt und das Glück des Abenteurers. Danke für die schönen Bilder, geniesst es weiterhin! Liebe Grüsse Urs und Marlies

  • #21

    karin ond sili (Sonntag, 14 Juli 2019 15:34)

    hey ehr beide! emmer weder schöni, spannendi, wonderbari bilder ond gschichte dezue! danke vell mol! mer send so stolz of euch, ehr send jo scho de hammer!! liebi christa jetzt esch au ede usa din tag!! happy birthday!!! händ hött morge früeh schwizer zyt e whats app nachrecht gschickt, wo nonig ahcho esch be der. ergend einisch chasch es denn ahluege! liebe gruess karin ond sili

  • #20

    Evelyn (Samstag, 13 Juli 2019 13:10)

    Hallo Ihr zwei Tuechtigen. Erstaunlich, wie Ihr das alles macht. Ich haette schon lange schlapp gemacht! Danke, dass Ihr tolle Fotos hier rein stellt, so dass wir Freunde Euch folgen koennt und sehen, dass Ihr noch lebt! Fuer Dich, Christa, bereits fuer Morgen einen tollen nicht zu Velo-stressigen Geburtstag. Die besten Wuensche fuers neue Lebensjahr und die beste Wuensche fuer Dich und Martin auf der 2. Haelfte der Tour. Ich hoffe Dich am Ende der Velotour entweder in Stamford oder in Boston zu sehen!

  • #19

    Anita (Freitag, 12 Juli 2019 12:38)

    Hoi zäme
    schön zu lesen was ihr alles erlebt, schöne Fotos!
    Eine beachtliche Leistung die ihr hier macht, Hochachtung!
    Weiterhin eine schöne Tour wünscht euch
    Anita und Thomas
    PS: Thomas feiert heute seinen 60sten!

  • #18

    Nicole (Donnerstag, 11 Juli 2019 11:04)

    Hallo ihr Lieben
    Wow, wirklich fantastisch! Tolle Bilder und Berichte und sehr beeindruckend was ihr da leistet. Weiterhin gute Fahrt und gute Erhohlung zwischendurch! Freue mich schon auf die nächsten Berichte, um zu sehen was ihr erlebt und dass es euch gut geht.
    Take care & liebs Grüessli
    Nicole

  • #17

    James Martin (Mittwoch, 03 Juli 2019 13:59)

    Hi Martin and Christa,
    what an amazing journey, or should I call it an adventure you're both on. Doing it in a car would have been an ordeal, but by bike �. Well done.
    Hope you have a good and safe continuation of your trip and good health.
    Best wishes. Jim

  • #16

    karin ond sili (Donnerstag, 27 Juni 2019)

    ehr liebe! die landschafte, berge, see...scho genau nach eusem gschmack! ond söttigi campgrounds send halt scho de hammer! mer nähmed e bitz schnee vom logan pass, damet mer eus echli abchüehle chönd! wäh esch das heiss do��! nächscht samschtig aber öbernachtig ofem pilatus ond demet öpe 10 grad chüehler! mer freued eus, dass ehr‘s so schön ond intressant händ! gnüsset‘s! � liebe gruess karin ond sili

  • #15

    Bruno (Mittwoch, 26 Juni 2019 14:59)

    Hey ihr zwei
    Das macht einem ja so richtig "gluschtig"! Weiterhin gute Fahrt und geniesst jeden Moment!
    Freue mich auf die Fortsetzung der Berichte.
    Liebe Grüsse
    Bruno

  • #14

    Dominik (Dienstag, 25 Juni 2019 20:29)

    Liebe McMächlers
    Super tolle Fotos und spannende Berichte. Warten immer gespannt auf die Fortsetzung! Macht mega gluschtig die Bilder! Und offenbar immer noch keine Streikandrohung !! Und Christa, bitte die pikanten Details nicht unterschlagen (was Martin so Ungefragtes am Zoll sagt oder so ...!)
    Gnüüseds! Herzlichi Grüess
    Dominik

  • #13

    Peter (Dienstag, 25 Juni 2019 10:48)

    Lieber Martin, liebe Christa,
    Bericht und Bilder sind absolut super. Weiterhin spannende Erlebnisse und Begegnungen.
    Die Ruhe des Lake McDonald könnten wir ab und zu in Freienstein brauchen.
    Liebe Grüsse
    peter

  • #12

    Conny (Montag, 24 Juni 2019 19:49)

    Liebe Christa, lieber Martin
    ich kann nur sagen "wow"!! Eure Berichte und Fotos sind einzigartig, please keep on going!!
    Es ist gut zu wissen, dass es euch gut geht und ihr Spass habt :-) und die Anstrengungen auch belohnt werden...
    Wir erleben gerade eine Hitzewelle in der CH und das Thermometer zeigt jetzt um 19.45 Uhr immer noch 29 Grad an. Puuh!
    Weiterhin gute und sichere Fahrt bei schönem Wetter und viiielen Tieren!
    herzliche Grüsse
    Conny

  • #11

    karin ond sili (Sonntag, 16 Juni 2019 09:56)

    liebi christa, liebe martin! en hochgnuss, euchi brechte z‘läse ond bilder z‘bestuhne! es hätt of jede fall de eint oder ander fläck debii, wo mer eus au änewönsche. allerdings öberlönd mer s‘radle öber all die höhemeter lieber euch, hut ab, ehr send jo super fit!! mer freued eus emmer weder vo euch z‘vernäh, hebet sorg ond gnüsset das mega abentür!!!

  • #10

    Richi (Dienstag, 11 Juni 2019 19:49)

    Liebe Freunde
    Danke für die tollen Reiseberichte und die schönen Fotos.
    Es ist gut zu lesen (und zu sehen), dass alles so reibungslos verläuft und ihr eine spannende Zeit erlebt.
    Weiterhin viel Spass und Freude.
    Herzliche Grüsse, Richi

  • #9

    Iris (Dienstag, 11 Juni 2019 13:32)

    Ich bin beeindruckt und verspüre ein leises Fernweh aufkommen...das stetig zunimmt, je länger ich von euch lese!!!
    Ihr seid einfach ein Dream-Team, ihr zwei! Weiter so und "hopp Schwyz z USA, lönd eui eifach nüt entgah.."... …. ….
    Liebi Grüess, Iris :-)

  • #8

    Ursula (Montag, 10 Juni 2019 13:01)

    Glattfelden is calling. Best picture award is granted Martin�� der shop ist der Hammer— die Ladies natürlich auch. Freue mich jetzt schon auf weitere Berichte. Alles liebi !!!

  • #7

    Christina (Montag, 10 Juni 2019 10:23)

    Uff, sooo viele Pässe und Kilometer - ich bin ehrlich beeindruckt von eurer Leistung! Hoffe, der Ruhetag hat euch geholfen neue Energie zu tanken um die nächsten Höhen- & Kilometer in Angriff zu nehmen - weiterhin gute Fahrt!

  • #6

    Mitchinson (Dienstag, 04 Juni 2019 18:24)

    You took some great photos! I'm looking forward to seeing your next installment of pictures and comments.
    US boarder officer's reaction on your idea of travel made me laugh out loud!!! Have a safe trip with the helpful tailwind.
    Marina xx

  • #5

    Anita & Thomas (Dienstag, 04 Juni 2019 13:36)

    euer Start ist ja super geglückt! Wir wünschen euch weiterhin gutes Wetter und eine unfallfreie Tour.
    wir üben in dieser Zeit etwas mit jassen!
    schickt weiterhin so schöne Fotos, das fördert das Reisefieber....
    liebe Grüsse Anita & Thomas

  • #4

    Christoph Steiner (Dienstag, 04 Juni 2019 13:36)

    Super Blogbeiträge bis jetzt! Freue mich schon auf Updates. Wünsche euch viel Spass und Erfolg bei eurer Tour.

    LG
    Christoph

  • #3

    Susan & Christina (Samstag, 25 Mai 2019 22:22)

    ...verspäteter Start: guet, händ ihr äs Visum wo 10 Jahr gültig isch! �

  • #2

    Ilona (Donnerstag, 23 Mai 2019 17:56)

    Vill Spass und unvergässlichi Erläbnis uf Euerä Reise!

  • #1

    Renata (Dienstag, 21 Mai 2019 11:59)

    Ihr Lieben
    Wir wünschen euch viel Freude und unvergessliche Erlebnisse auf eurer Tour.
    Viel Glück und Sonnenschein, von Herzen, Renata und Christoph