Unsere Route

Der Bericht

Von Boonville nach Bennington (09.09. - 14.09.2019)


Piseco Lake, das war wohl einer der schönsten Campingplätze unserer ganzen Reise. Dabei hat das Ende dieser Tagesetappe gar nicht so gut angefangen. Eigentlich wollten wir in einem State Park übernachten, mussten bei unserer Ankunft aber feststellen, dass der Campingplatz seine Tore bereits dicht gemacht hat. Also sind wir zum nächsten und zum übernächsten Campground gefahren, alle bereits geschlossen für die Saison! Aber wie wir schon mehrmals erleben durften, hat alles seinen Grund: Schon bald kamen wir zu einem kleinen B&B, welches direkt am See drei wunderschöne Campingplätze anbietet. Und alle drei noch verfügbar! Die Managerin spendierte uns dann noch eine Dose Bier für mich bzw. ein Panaché für Christa, so dass der Tag zusammen mit einem grossen Lagerfeuer wirklich perfekt endete. Die kalte Nacht und das Geheule der Wölfe in den nahen Wäldern hat das Abenteuerfeeling dann noch so richtig vervollständigt. Die Strecke durch die Adirondack Mountains hat uns beiden extrem gut gefallen. Fast kein Verkehr und aufgrund der erhöhten Lage schon erste farbige Bäume. Leider können wir trotz intensivem abscannen der Strassenränder über kein Wildlife-Viewing berichten. Wir hätten gerne von einem Moose oder einem kleinen Schwarzbären erzählt, welche hier leben sollen. Schade, aber es war ja noch nicht unsere letzte Chance, es kommen noch die Green Mountains. Aktuell sind wir für drei Nächte in Bennington, Vermont. Diese Pause kommt gerade recht. Christa's Handgelenke und Hände schmerzen seit einigen Tagen wieder, sie weiss teilweise nicht mehr wie den Lenker halten. Wir haben schon Socken und Abwaschschwämme in die Velohandschuhe gestopft, um die Handballen zu entlasten. Gebracht hat es wenig. Nun hoffen wir, dass die Pause eine Verbesserung bringt. Nachdem wir verschiedentlich darauf aufmerksam gemacht wurden, dass uns langsam aber sicher die Kilometer ausgehen, planen wir eine kleine Zusatzschleife. Wir werden Boston nicht auf dem direkten Weg ansteuern, sondern über Cape Cod (siehe Karte). Immer vorausgesetzt, dass das Wetter und die Handgelenke mitspielen.

Martin

Von Niagara Falls nach Boonville (02.09. - 08.09.2019)


Yes, we are in! Die üblichen Fragen nach Jobs, Absichten sowie Aufenthaltsdauer und schon waren wir in den USA. Ein Kompliment an Martin: er hat sich tadellos verhalten! Die zwei Tage an den Niagara Falls waren einmal mehr beeindruckend. Die Menge an Wasser, die da runterfliesst ist kaum fassbar. Natürlich haben wir die Falls auch mit Beleuchtung und Feuerwerk gesehen. Das volle Touristen-Programm! Inzwischen haben wir auch die 6'000-Marke überschritten. Wir staunen immer wieder, wie schnell man mit dem Velo unterwegs ist bzw. vorwärts kommt, auch ohne sich wirklich zu beeilen. Nach den Falls sind wir eine grössere Strecke auf dem Radweg dem Erie-Kanal entlang gefahren. Dies war teilweise etwas anstrengend, da der Weg nicht geteert war. Aber dafür ohne Verkehr. Der Radweg hat uns an den Lake Ontario geführt, den vierten der fünf grossen Seen. Auf den Campgrounds ist es nach dem Labor-Day-Weekend ruhiger geworden. Anstelle von Musik und Geplauder hören wir jetzt wieder Grillen und Vögel. Wettertechnisch scheint langsam der Herbst zu kommen. Am Tag liegen die Temperaturen noch um rund 20 Grad, in der Nacht wird es aber deutlich kälter. Zum Schlafen ist dies angenehm, kann man sich doch wunderbar in den Schlafsack einrollen (oder alternativ ein Motel/Lodge buchen…). Ein schönes Erlebnis hatten wir noch in Fulton: Wir standen vor dem Aldi, um die Einkaufliste zu besprechen. Da kam ein Mann raus und übergab uns spontan ein paar Süssigkeiten für unterwegs, liess zwei, drei Worte fallen und weg war er. Ein weiteres Erlebnis war eine Gemüse-Auktion von lokalen Farmern und Amish. Jetzt sind wir bereits in Boonville, wo wir die offizielle Northern-Tier-Route verlassen und unsere eigene Route Richtung Boston suchen. Wir fühlen bereits den "New-England-Spirit" und freuen uns auf die nächsten Tage, wo die Adirondack Mountains und dann die Green Mountains mit etlichen Höhenmeter auf uns warten. Eine Routenanpassung haben wir auch schon geplant. Mehr dazu im nächsten Blog.

Christa

Von Port Huron nach Niagara Falls (24.08. - 01.09.2019)


Der Algonac-Campground liegt direkt am St. Clair River, welcher den Lake Erie mit dem Lake Huron verbindet und gleichzeitig die Grenze zwischen den USA und Kanada bildet. So konnten wir praktisch aus dem Zelt heraus die grossen, vorbeifahrenden Frachtschiffe beobachten. Ein besonderes Erlebnis für Christa, welche sich seit je her für grosse Schiffe begeistert. Tags darauf überquerten wir als einzige Reisende den Grenzfluss mit einer kleinen Autofähre. Weil wir nun in Kanada sind, "trumpen" wir nicht mehr, sondern "troudeln". Dies stimmt auch insofern, als die Tagesdistanzen diese Woche eher kurz waren. Das Problem war nämlich das Labor-Day-Weekend. Wir durften nicht zu früh in Niagara Falls eintreffen, da ab Donnerstag praktisch alle Hotelzimmer und Campgrounds ausgebucht waren. Die Feinplanung für diese Woche war eine Herausforderung: Für fünf Etappen bzw. fünf Übernachtungen zu planen haben wir total fünf Stunden im Hotelzimmer in Port Stanley am Internet verbracht! Wir waren danach mehr ausgelaugt als nach einer Pässefahrt auf dem Velo! Entschädigt hat uns aber Port Stanley und das Inn on the Harbour. Wir erhielten einen gratis Upgrade in die Oriental Suite. Das Hotel ist superschön gelegen und das Zimmer hatte einen direkten Ausgang auf eine Terrasse mit Blick auf den Hafen. Wirklich ein Highlight, auch wenn das Fenster bei starkem Regen nicht dicht war. Der Teppich war nach zwei Stunden starkem Niederschlag "pflotschnass". Das Problem ist dem Hotel angeblich bekannt, man warte auf die Handwerker…😉. Die restliche Route gestaltete sich sehr ländlich mit vielen Ferienhäusern entlang des Lake Erie. Auch Windräder sind hier weit verbreitet. Und das bedeutet viel Wind. Ich bin der Meinung, dass wir immer Rückenwind hatten, was Christa vehement bestreitet. Leider waren die Campgrounds etwas übervoll und die Leute feierten das bevorstehende "long weekend" bis spät in die Nacht hinein. Aktuell sind wir an den Niagara Falls und werden uns morgen für eine Wiedereinreise in die USA vorstellen gehen. Wir sind gespannt, was für Fragen diesmal auf uns warten. Ich werde mich aber auf jeden Fall zurück halten und Christa das "talking" überlassen!

Martin

Von Ludington nach Port Huron (18.08. - 23.08.2019)


Wow, das waren ja Prachtsexemplare von Lachsen, die aus dem Lake Michigan gefischt wurden. Und bei deren Verarbeitung konnten wir an der Fish Cleaning Station zusehen. Nun fahren wir also quer durch Michigan. Grosse Ebenen und viel Landwirtschaft kennzeichnen diese Strecke. Und wir haben wieder interessante Leute getroffen: Zum Beispiel Tom, der sieben Monate im Jahr auf dem Campground lebt und mit seinem Harley-Davidson-Golfcar herum kurvt (und unglaublich viel redet…). Oder dann, in Le Roy, mitten im "Nowhere", Frosty Wooldridge und Ehefrau Sandy. Frosty hat schon unzählige Velotouren hinter sich und diverse Bücher geschrieben. Er schwärmt vom Continental Divide Ride und will uns dafür etwas zusammenstellen; wir sollen uns bei ihm melden. Dann haben wir uns auch noch mit einer Amish-Frau unterhalten, die mit ihrer Familie immer noch sehr ursprünglich lebt und mit Ross und Kutsche unterwegs ist. Ausserdem scheinen wir hier mit unseren Fahrrädern wie bunte Hunde aufzufallen. Wir werden jedenfalls viel mehr angesprochen und zu unserer Reise befragt als anderswo. Rekord hält ein Lebensmittelladen in der Stadt Vassar, in welchem wir während und nach dem Einkaufen fünf Mal zu unserer Reise befragt wurden. Die Gespräche dauern manchmal auch etwas länger und es werden ganze Familiengeschichten ausgetauscht. Über Politik reden wir selten… In Frankenmuth haben wir etwas Sightseeing betrieben. Die Stadt wurde 1845 von Bayerischen Auswanderern gegründet. Das wird stark aber sympathisch vermarktet. Und dann kam auch noch dies: Ein Besuch im (angeblich weltweit grössten) Christmas-Shop. Und Martin hat sehr brav draussen gewartet, bis ich mit meinem Rundgang fertig war. Die Vernunft hat gesiegt und ich habe den schönen Glasengel nicht gekauft. Morgen betreten wir wieder kanadischen Boden und radeln an den Lake Erie. Ehrlich gesagt sind wir nicht unglücklich, Michigan zu verlassen. Unmengen von toten Wildtieren haben wir hier entlang der Strasse angetroffen. Und die offizielle, beschilderte Veloroute US-20 führt teilweise über schlechte Strassen mit viel Verkehr. Auch die Autofahrer waren nicht immer sehr rücksichtsvoll. Bis bald aus Kanada!

Christa

Von Milwaukee nach Ludington (13.08. - 17.08.2019)


Moderne Welt: Ich sitze hier am Lagerfeuer auf einem Campground mitten im Wald und schreibe unseren Blog. Madam hinter mir managed das Lagerfeuer, es riecht nach Tannenholz und es regnet etwas Asche auf meine Tastatur . Alles Paletti, wir feiern heute unseren 24. Hochzeitstag. Berichten möchten wir aber über unsere Zeit in Milwaukee: Downtown ist geprägt von den alten Lagerhäusern, in welchen früher vor allem Früchte und Gemüse eingelagert worden sind. Heute braucht es diese nicht mehr und in den historischen Häusern haben sich kleine Läden, Bistros und Restaurants eingemietet. Die Stadt ist sehr abwechslungsreich und hat in etwa die Grösse von Zürich. Ihre Lage am Lake Michigan, die verschiedenen Stadtpärke direkt am Wasser und die Skyline sind wunderschön. In den fünf Nächten hier haben wir uns ein wenig in diese Stadt verliebt. Dies sicher auch dank unseren Gastgebern Barbara und Dick, welche uns die vielen schönen Ecken und Facetten der Stadt gezeigt haben. Beide haben viel Segelerfahrung. Dick ist zudem ein Segellehrer. So kamen wir auch noch in den Genuss von drei Segellektionen, bei welchen wir die Segelkommandos in Englisch lernen konnten. Milwaukee liegt nur rund zwei Autostunden nördlich von Chicago und ist wirklich eine Reise wert. Kommt auch einmal hierher! Super war auch die Überfahrt mit der Express-Ferry (Katamaran) von Milwaukee nach Muskegon. Innerhalb zweieinhalb Stunden hatten wir den 180 Kilometer breiten und rund 500 Kilometer langen See überquert. Der riesige See hat im Übrigen knapp 1,5 x die Fläche der Schweiz und die Ufer präsentieren sich wie am Meer. Sanddünen, Jachthäfen und Fischen ist hier angesagt. Weiter geht's in den nächsten Tagen an den Lake Huron und Lake Erie. Stay tuned and follow our next blog!

Martin

Von Sayner nach Milwaukee (04.08. - 12.08.2019)


Nein, wir sind noch nicht am Atlantik angekommen, das ist der Lake Michigan! Dieser riesige See ist einmal mehr faszinierend. Kein gegenüberliegendes Land in Sicht und viele Orte mit Leuchttürmen. Auf unserer Weiterreise Richtung Milwaukee ist die Luftfeuchtigkeit wieder stark angestiegen. Teils heftige Gewitter haben uns veranlasst, wieder vermehrt in Hotels zu übernachten. Obwohl dies natürlich sehr komfortabel ist, geniessen wir die Nächte in unserem Hilli aber doch mehr! Der County Campground in Shawano hat es Martin angetan und er hat ihn zu einem der Schöneren erklärt. Dies liegt aber wohl eher daran, als man auf dem Campground die seltene Möglichkeit hatte, Glaces zu kaufen…. Manchmal fühlen wir uns wie kleine Stars. Im Pizza Hut von Antigo wurden wir zum Beispiel für ein Selfie angesprochen. Unsere "TransAm by Bicycle-Jacke" hat uns einmal mehr verraten. Für Abwechslung entlang der Strecke sorgen die verschiedenen Farmen und Häuser, die mit "Quilts" dekoriert sind. Dies sind grosse Stücke aus lackiertem Holz, deren Muster jedem Gebäude ihre eigene Identität geben. Dies ist eine Jahrhundert alte Tradition. Eine tolle Campsite fanden wir auch im Kohler-Andrae State Park, südlich von Manitowoc. Auf den Sanddünen am See genossen wir unseren Aperitiv und Martin hat einen "Schwumm" in dem doch sehr kalten See genommen; für mich blieb es bei einem Fussbad. Das Campfire danach war so gross wie noch nie (super Leistung des Master of Fire, muss ich selber sagen). Und schliesslich sind wir in Milwaukee bei Dick und Barb eingetroffen. Dies ist eine tolle Stadt mit viel Charme aus der Zeit der Industrialisierung. Im nächsten Bericht mehr darüber.

Christa

PS: 5'000 KM-Marke ist geknackt!

Von Glidden nach Plum Lake, Sayner (29.07. - 03.08.2019)


Und schon ist wieder eine Woche vorbei. Diesmal haben wir nicht viele Kilometer abgespult, sondern die Lake-Cabin in Sayner am Plum Lake mit Dick und Barbara von Milwaukee genossen. Hier oben hat es ein richtiges Radwegnetz, welches viele amerikanische Touristen aus der Region Chicago anzieht. Die ganze Landschaft ist eigentlich nur ein riesiger Wald mit Strassen und hunderten von Seen dazwischen. Alleine in diesem County (entspricht einem Bezirk bei uns) soll es 1'300 Seen geben. Und an diesen Seen haben die Leute dann ihr Ferien-/Wochenendhaus. Das Wetter ist prächtig, immer so zwischen 20 und 25 Grad. Ideal, wie man es sich wünscht. Selbstverständlich sind wir die letzten Tag aber nicht nur auf der faulen Haut gelegen. Anstatt Velo zu fahren waren wir mit den Kayaks auf dem Plum Lake unterwegs. Besonders angetan haben es mir aber einmal mehr die Weisskopfseeadler, welche wir hier auf den Bäumen am Rande des Sees beobachten konnten. Meine Kayakbuddies mussten oft lange auf mich warten… Aber auch Loons, das sind entenartige Vögel, haben wir hier in allen Posen abgelichtet. Diesen Vogel findet man im Übrigen auf der Rückseite der 1-Dollar-Münze der Kanadier. Deshalb nennt man diese auch "Loonie". Da wir im Zeitplan noch immer voraus sind, haben wir die Routenplanung leicht angepasst: Wir werden die nächste Woche nach Milwaukee hinunter radeln und dort nochmals ein paar Tage bei Dick und Barbara zu Hause verbringen. Dick und Barb sind passionierte Segler; wir freuen uns jetzt schon auf ein paar Segellektionen. Mal schauen, was wir noch können… Und wir freuen uns auch, einfach nochmals ein paar Tage mit Dick und Barb zu verbringen und allenfalls "alte Bekannte" von unserem früheren Besuch zu treffen.

Martin

Von Brainerd nach Glidden (20.07. - 28.07.2019)


Wir haben nun Minnesota hinter uns gelassen und sind im Staat Wisconsin eingetroffen. Fertig mit Flachetappen… Die Strecke wird wieder hügeliger, es gibt wieder einige hundert Höhenmeter am Tag. Wisconsin ist der Milch-Staat (Dairyland). Dies sieht man an den unzähligen Farmen und dem Vieh. Teilweise ähnelt die Landschaft stark der Schweiz. Aber dann sieht es auch wieder aus wie in Alaska/Yukon. Es gefällt uns wahnsinnig gut hier. Auf der Strecke von Balsam Lake nach Cumberland sind wir durch ein Gebiet gefahren, in welchem vor einer Woche ein Tornado gewütet hat. Wie Streichhölzer abgeknickte sowie entwurzelte Bäume, Dächer die im Maisfeld neben dem Gebäude liegen und Ähnliches. Ziemlich eindrücklich. Einige Häuser sind noch nicht wieder an den Strom angeschlossen, und dies nach knapp einer Woche. Ein Highlight in der letzten Woche war die Campsite direkt am Mississippi, auf dem Two Rivers Campground bei Royalton. Cooler Campground, eindrücklicher Fluss und wir haben wunderbar geschlafen. Inzwischen haben wir auch die 4'000 km-Marke geknackt. Leider haben wir das Foto dazu verpasst… Gestern beim Nachtessen in der Boulder Lodge haben die Live-Musiker ihren Song "In a far away Land" von John Denver gespielt und die Frage gestellt, wer aus dem Publikum von weit her kommt. Wir haben uns gemeldet und natürlich wusste auch sofort jemand, dass wir mit dem Velo quer durch Amerika fahren. Und schon waren wir der Mittelpunkt des Restaurants. In den nächsten Tagen treffen wir Barbara und Dick von Milwaukee. Sie fahren zu uns in den Norden Wisconsins um ein paar Tage mit uns zu verbringen. Wir haben die beiden vor 10 Jahren im Glacier National Park kennen gelernt und halten seitdem Kontakt. Wir können mit Ihnen ein paar Tage in einer "Lake-Cabin" verbringen, welche Freunden von ihnen gehört. Das Velofahren wird somit für ein paar Tage ruhen, was für mich absolut in Ordnung ist.... Und vielleicht kommt auch unser nächster Bericht etwas später…. Eins müssen wir hier einmal festhalten: Wir sind glücklich, zufrieden und erfüllt auf unserer Reise! Und wir sind dankbar, dass bis jetzt alles so gut gelaufen ist.

Christa

Von Fargo nach Brainerd (13.07. - 19.07.2019)